Die schönsten Reiseziele in Japan

Die schönsten Reiseziele in Japan auf einen Blick 

Auch wenn Japan jüngst durch das Erdbeben und die daraus resultierenden Folgen großen Schaden genommen hat, ändert das nichts an Japan als absolut lohnenswertes und faszinierendes Reisziel.

Die japanischen Inseln haben dabei für jeden etwas zu bieten, angefangen bei einer reichen Kultur und Geschichte über traumhafte Badestrände und beeindruckende Landschaften mit malerischen Dörfchen bis hin zu großen Metropolen.

Somit eignet sich Japan für alle Arten von Reisen, für einen entspannenden Badeurlaub genauso wie für einen Städtetrip, eine Kulturreise oder eine Bildungs- und Sprachreise. Zu den Besonderheiten bei einer Reise nach Japan gehört, dass es, anders als in vielen anderen Ländern, tatsächlich möglich ist, noch das echte Japan zu erleben. So wird der Reisende außerhalb der großen Städte beispielsweise kaum auf Europäer treffen.

Sinnvoll ist aber, seine Route schon im Vorfeld zu planen und zu buchen, vor allem, wenn nicht nur Großstädte auf dem Programm stehen. Insgesamt hat Japan so viele schöne und sehenswerte Reiseziele zu bieten, dass die Auswahl sicherlich schwer fällt.

Unbestritten gehören Metropolen wie Tokio oder Yokohama und auch die alte Kaiserstadt Kyoto zu den Highlights auf einer Japanreise. 

 

Da es aber sicherlich kaum möglich ist, alle anderen sehenswerten Ziele zu benennen, beschränkt sich die folgende Liste darauf, fünf der schönsten Reiseziele in Japan vorzustellen: 

 

Der Fujisan, der hierzulande oft als Fudschijama bezeichnet wird, ist der höchste Berg der Fuji-Vulkankette und zugleich das Wahrzeichen Japans. Der Berg liegt auf der Hauptinsel Honshu, südlich von Tokio. Früher galt der Berg als der Sitz der Götter, seit dem 12. Jahrhundert sieht ihn die buddhistische Lehre als das Tor zu einer anderen Welt.

Jedes Jahr in den Sommermonaten machen sich zahlreiche Touristen auf den Weg zum Gipfel, um von hier aus einen Sonnenaufgang zu erleben. Dabei stehen für den Aufstieg fünf unterschiedliche Routen zur Verfügung. Jede der Routen besteht aus zehn verschieden langen Etappen und an den meisten Endpunkten der Etappen gibt es Schutzhütten, in denen übernachtet werden kann.  

 

Izu ist eine Halbinsel, die südlich von Tokio unweit der Ostküste Honshus liegt. Auf Izu herrscht das ganze Jahr über ein sehr mildes Klima und der Großteil der Halbinsel ist Teil eines Nationalparks. Auf Izu selbst ist vor allem die Landschaft sehenswert, die neben verträumten Buchten und waldreichem Bergland auch unzählige heiße Quellen bereithält.

Zudem gibt es an der Küste viele kleine Inseln, die besucht und erkundet werden können. In den Sommermonaten finden auf Izu viele Feste mit Tanz, Feuerwerk und anderen Veranstaltungspunkten statt. Sehenswert ist auch der Kaktusgarten unweit des Kratersees Ippeki, in dem Pfauen gezüchtet werden. Daneben gibt es in der Hafenstadt Shimoda ein Unterwasser-Aquarium, das in einer natürlichen Höhle eingerichtet ist.

In der Stadt Mishima ist mit dem Taisha-Schrein der älteste Schrein Izus beheimatet und hier lässt sich auch noch das recht traditionelle Japan erleben. Die Westküste ist vor allem für diejenigen interessant, die sich für Flora und Fauna interessieren und beispielsweise Delfine oder wilde Affen beobachten möchten. 

 

Nara war die erste dauerhafte Hauptstadt des frühgeschichtlichen Japans und gilt aus diesem Grunde heute als die Wiege der japanischen Kultur. Die Stadt liegt auf der Hauptinsel Honshu und kann bequem mit der Bahn von Osaka oder Kyoto aus erreicht werden. Die Stadt selbst lässt sich dann hervorragend mit dem Bus erkunden.

Ursprünglich waren die Straßen der Stadt rasterförmig angeordnet, aber nachdem Nara im Laufe der Zeit enorm gewachsen ist, ist diese Struktur nur noch in der Altstadt vorhanden. In Nara gibt es zahlreiche Tempel und Schreine, in denen das ganze Jahr über verschiedene Feste stattfinden. Daneben bietet Nara ein Nationalmuseum mit Kunstwerken aus der Nara-Zeit, einen sehenswerten botanischen Garten, einen Reh- und einen Hirschpark sowie unzählige Pagoden.

Wer einen schönen Blick über die Stadt genießen möchte, kann dies vom 342 Meter hohen, heiligen Berg Wakakusa aus tun. Etwas außerhalb der Stadt gibt es außerdem das Nara Dreamland, ein Vergnügungspark nach US-amerikanischem Vorbild.   

 

Nikko ist vor allem für seine unzähligen und überaus prächtigen Mausoleen bekannt. Feste werden in der Stadt, die im Osten Honshus liegt, vor allem im April und im Mai gefeiert, im August findet ein sehenswerter nächtlicher Pilgerzug statt.

Für Reisende gehört ein Besuch des Toshogu-Schreins zum Pflichtprogramm. Der Schrein befindet sich auf einem Gelände, das aus 22 Gebäuden besteht und unzählige Kunstschätze beherbergt. Der Nationalpark von Nikko gilt als der schönste Nationalpark Japans. Auf über 1.407 Quadratkilometern verteilen sich Berge, Moore, Wasserfälle, Seen und uralte Wälder und auch das Nikko-Musem ist hier zu finden.  

 

Die Okinawa-Inseln setzen sich aus der Insel Okinawa, den Daito-Inseln, den Miyako- und den Yaeyama-Inseln sowie rund 60 kleineren Inseln zusammen. Die Inselgruppe liegt in einem Bogen zwischen dem Pazifik und dem Ostchinesischen Meer, etwa 500 Kilometer südlich von Kyushu. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs und durch die Korallenriffe sowie die unzähligen tropischen Fische ein wahres Paradies für Taucher.

Insgesamt unterscheidet sich die Kultur auf dieser Inselgruppe recht deutlich vom übrigen Japan. So fühlt sich der Reisende eher wie in Ostasien oder gar in der Karibik und diese besondere Kultur zeigt sich in einer eigenen Sprache, in Tanz und Gesang, im Kunsthandwerk und auch in Sportarten, die es nur hier gibt.

Auf den Yaeyama-Inseln werden Palmen und Zuckerrohr angebaut und hier sind vor allem die weißen Sandstrände bemerkenswert. Daneben können hier aber auch einige alte Wohnsitze von Samurai erkundet werden.

 

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