Feste in Südost-Asien

Wichtige Feste in Südost-Asien 

Südost-Asien ist bekannt für seine Farbenpracht, für die hingebungsvolle Verehrung von Gottheiten, die religiöse Hingabe, aber auch seine kunstvollen Traditionen und den kulturellen Reichtum.

Insofern verwundert es nicht, dass die zahlreichen Feste, die im Verlauf des Jahres gefeiert werden, zu faszinierenden, tief beeindruckenden und zweifelsohne unvergesslichen Erlebnissen für jeden werden, der daran teilnimmt. Sicher wäre es kaum möglich, alle Feste aufzuzählen, die sehenswert sind, daher hier nur eine kleine Auswahl der wichtigsten und schönsten Festen in Südostasien.

 

•        Pushkar-Mela im Nordwesten Indiens ist einerseits ein eindruckvoller, sehr großer Jahrmarkt und andererseits ein sehr wichtiges indisches Pilgerfest. Während Gläubige an Baderitualien in den Pushkar-Seen teilnehmen, um sich von ihren Sünden zu reinigen, kommen Tausende von Wüstenbewohnern samt Kamelen und Pferden auf den Jahrmarkt.

Hier mal ein tolles Video zu Pushkar-Mela:

 

 

•        Loy Krathong in Thailand. Das Fest wird zum Ende der Regenzeit gefeiert und verwandelt Flüsse, Seen und Teiche in ein bezauberndes Lichtermeer. Als Dank für den Regen, als Dank dafür, dass es keine Überschwemmungen gab und als Bitte für die Zukunft werden die sogenannten Krathongs, kleine Schiffchen aus Blättern oder Blüten als Gaben dargebracht. Diese kleine Schiffchen werden liebevoll verziert, mit Münzen, Lebensmitteln und persönlichen Dingen gefüllt und treten mit brennenden Kerzen und Räucherstäbchen bestückt nach Einbruch der Dunkelheit und von Gebeten begleitet ihre Reise an.

 

•        Kandy-Perahera in Sri Lanka. Bei diesem Fest verehren Hindus und Buddhisten zusammen die Zahnreliquie von Buddha, die in Kandy aufbewahrt wird. Während des gesamtes Festes finden unzählige Zeremonien, Opferrituale und Prozessionen statt, den Höhepunkt aber bildet die große Maha-Perahera. Diese ist eine Prozession an einem Vollmondabend, die von Musikern, Tänzern, Akrobaten, Fackel- und Würdenträgern, Peitschenknallern und über einhundert Elefanten begleitet wird.

 

•        Odalan auf Bali sind Feste, die bei Tempelgeburtstagen gefeiert werden. Neben religiösen Zeremonien, Prozessionen und Tänzen sowie prunkvoll geschmückten Tempeln gibt es auch durchaus weltliche Sinnesfreuden wie beispielsweise Schattenspiele, Musik, Theaterdarbietungen und Hahnenkämpfe.

 

•        Rath Yatra von Puri gilt als das größte Wagenfest der Welt. Der Gott Jagannath und seine beiden Gefährten treten auf drei riesengroßen Tempelwagen, die haushoch und auf prunkvollste Weise verziert sind, den Weg zu ihrem Gartenhaus an. Die Prozession wird begleitet von unzähligen Pilgern voller religiöser Hingabe bis hin zu absoluter Ekstase.

 

•        Das Yon Bua-Fest findet zur Verehrung Buddhas im Mündungsdelta des Chao Phraya in Thailand zum Ende der Regenzeit statt. Ein Bildnis von Buddha wird im Rahmen einer Wasserprozession über den Kanal gefahren und Gläubige bekunden ihre Verehrung, indem sie Lotusblumen werfen bis schließlich nur noch der Kopf der Statue aus dem Blütenmeer ragt. Allerdings kommen bei dem Fest auch die weltlichen Freuden nicht zu kurz, so bildet ein Karnevalsumzug auf dem Wasser beispielsweise einen der Höhepunkte.

 

•        Mönlam in Tibet wird zu Beginn eines neues Jahres gefeiert und ist das wichtigste Fest für die Tibeter. Neben Gebeten, Thanke-Zeremonien, Festprozessionen und Maskentänzen sind die großen Reliefs aus Yakbutter, die bei Anbruch der Dunkelheit von unendlich vielen Butterlampen zum Glänzen und Strahlen gebracht werden, das Besondere an diesem Fest.

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