Sehenswürdigkeiten in Kambodscha

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Kambodscha 

Viele Touristen besuchen Kambodscha nur als kurzes Zwischenziel im Rahmen einer größeren Asienreise.

Dies ist eigentlich sehr schade, denn Kambodscha ist durchaus einen längeren Besuch wert und hat dabei weit mehr zu bieten als die berühmte Tempelanlage Angkor Wat oder die Gedenkstätten für die Opfer der Roten Khmer. Kambodscha belohnt seine Gäste mit charmanten Kolonialstädten, faszinierenden Traumstränden und einer beeindruckenden Natur. 

Im Unterschied zu klassischen Touristenzielen wie Thailand oder Vietnam kann der Tourist in Kambodscha noch das alte, traditionelle Asien kennenlernen und trifft hier auf ausgedehnte Reisfelder, Holzhäuser auf Stelzen oder freundliche Menschen, die ihn mit einem ruhigen, gelassenen Lächeln begrüßen.

Das Reisen selbst scheint nicht ganz so professionell aufgezogen zu sein, aber dafür sind die Preise in Kambodscha auch deutlich günstiger als in den asiatischen Nachbarländern. Die Straßen in Kambodscha haben sich in den letzten Jahren zudem wesentlich verbessert, so dass mittlerweile auch entlegene Orte verhältnismäßig bequem erreicht werden können. Wer nicht mit einem Bus durch das Land reisen möchte, kann auch auf ein Taxi zurückgreifen, denn auch dieser kleine Luxus ist nach wie vor bezahlbar.

Bezahlt wird in Kambodscha übrigens meist mit dem US-Dollar, nur für kleinere Beträge wird die Landeswährung Riel benutzt. Die beste Reisezeit für Kambodscha ist zwischen November und Februar. 

 

Hier nun die schönsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Kambodscha, abseits der üblichen Touristenpfade, im Überblick: 

 

Ban Lung

Ban Lung liegt im hohen Norden in der Provinz Ratanakiri. Die Stadt selbst ist nicht ganz so interessant, dafür lohnt sich aber ein Ausflug in die nähere Umgebung.

So können hier beispielsweise entlegene Dörfer neben Edelsteinminen, Kautschukplantagen, Siedlungen der chinesischen und laotischen Minderheiten oder auch der kreisrunde Yeak-Laom-See besichtigt werden.

  

Mondulkiri

Die Provinz Mondulkiri mit der Hauptstadt Sren Monorom wirkt recht abgelegen, belohnt den Besucher aber dafür mit einer sehr attraktiven Landschaft.

Gäste können hier auf Arbeitselefanten zu Bambusplantagen und Wasserfällen reiten oder kleine, einfache Dörfer besuchen. Am Stadtstrand lohnt sich eine Tour auf den Hügeltempel, der einen wundervollen Blick auf das Land bietet und vor allem bei Sonnenuntergang für romantisches Urlaubsfeeling pur sorgt. 

 

 

Kien Svay bei Phnom Penh

Etwa 10km südlich von Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh entfernt liegt Kien Svay, das eine urtypische kambodschanische Szenerie bietet. Zuerst wird dabei der quirlige Markt besucht, der an einem stillen Arm des Mekong liegt.

Von hier aus geht es mit einem Boot weiter zu den vielen kleinen Bambuspavillons, die direkt über dem Wasser liegen. In den Hütten wird dann ein Picknick veranstaltet, gelesen oder gespielt. Eine ähnliche Szenerie gibt es auch in Tonle Bati, rund 35km von Phnom Penh entfernt.    

 

 

Schwimmende Dörfer auf dem See Tonle Sap

Mitten in Kambodscha liegt der riesige See Tonle Sap mit seinen schwimmenden Dörfern. Das Ostufer liegt unweit der Touristenstadt Siem Reap und wird dementsprechend oft besucht. Interessanter sind daher die Siedlungen am Westufer, die noch sehr traditionell sind.

Ein kleines Motorboot samt Kapitän kostet etwa 10 US-Dollar pro Stunde und schippert wie ein Taxi durch die Gassen. In den Dörfern gibt es neben Wohnhäusern alles zu sehen, was den Alltag ausmacht, von Schulen über Kirchen bis hin zu Tankstellen, Polizeistationen oder Ställen.

Unter den Häusern züchten die Bewohner häufig in Netzen Fische, so dass sie immer mit Essen versorgt sind und die Häuser daher oft auch entsprechend wohlhabend wirken. Die übrigen Lebensmittel verkaufen Händler auf Booten. 

  

 

Kep und Kampot

Kep liegt zwar am Meer, die Strände sind jedoch nicht besonders schön. Stattdessen ist die Kleinstadt selbst einen Besuch wert, zudem bieten sich von hier aus kleinere Touren mit dem Fahrrad oder dem Moped an, die dann durch die flache, idyllische und verträumte Dorflandschaft führen.

Direkt am Meer gibt es einen Krabbenmarkt, der viel Unterhaltung und gutes Essen bietet. Interessant sind daneben Touren auf den 1000 Meter hohen Berg Bokor sowie Bootstouren zur kleinen Insel Rabbit Island, die einen malerischen Strand bietet.

Zum Mittagessen werden hier einfache Reisgerichte angeboten, die gut schmecken, günstig sind und auf schattigen Bambusplattformen serviert werden. Die charmante Provinzhauptstadt Kampot liegt etwas landeinwärts, rund 30km westlich von Kep.

Wer Kampot besucht, sollte unbedingt Takaloks, frische Obstshakes, probieren. Für eine Abkühlung zwischendurch lohnt sich ein Besuch der Stromschnellen von Tek Chou, etwa 8km außerhalb von Kampot.  

 

Sihanoukville

Sihanoukville ist der berühmteste Badeort in Kambodscha und hier reiht sich ein langer Strand an den nächsten. Gute Mittelklassehotels gibt es hier für rund 25 US-Dollar pro Nacht und Zimmer, die zahlreichen Restaurants und Imbissbuden bieten leckeres, frisches Essen für wenig Geld.

In der Nähe befindet sich der Wasserfall Kbal Chai, den Kambodschaner gerne für eine Abkühlung nutzen. Sehenswert ist auch das Fischerdorf Stung Hau, das nur sehr selten von Touristen besucht wird und so einen Einblick in das wirkliche, traditionelle Leben bietet.

Etwas nachteilig sind jedoch die vielen Verkäufer und Bettler, die zwar absolut ungefährlich sind, auf Dauer jedoch etwas nerven können.

 

Hier die schönsten Bilder zu Kambodscha in der Video-Dokumentation:

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