Stadtportrait Peking

Städteportrait Peking 

Der asiatische Kontinent hat eine Reihe bedeutender, imposanter und absolut sehenswerter Metropolen zu bieten. Eine dieser Metropolen ist Peking, das im Folgenden portraitiert werden soll.

•        Peking, 北京, das im Deutschen aufgrund der chinesischen Aussprache mitunter auch Beijing genannt wird, ist die Hauptstadt der Volksrepublik China, dessen politisches Zentrum und blickt auf eine mehr als dreitausendjährige Geschichte zurück, die ihre Anfänge unter dem Namen Ji und zu Zeiten der westlichen Zhou-Dynastie fand. Der heutige Name Peking bedeutet in der Übersetzung Nördliche Hauptstadt.

 

•        Peking ist eine unabhängig verwaltete Regierungsunmittelbare Stadt, was bedeutet, dass sie unmittelbar der Zentralregierung untersteht und dabei Provinzen, autonomen Gebieten und Sonderverwaltungszonen gleichgestellt ist. Das Verwaltungsgebiet Pekings entspricht mit einer Größe von 16.807,8 Quadratkilometern etwa der Größe Thüringens, bildet aber kein zusammenhängendes Stadtgebiet. Zur eigentlichen Stadt Peking gehören nämlich nur 1.369,9 Quadratkilometer, den restlichen Teil der Fläche nehmen Vororte und Gebiete ein, die eine ländliche Siedlungsstruktur aufweisen.

 

•        Die Liste der sehenswerten Orte und Plätze in Peking ist genau so lang wie seine Geschichte, zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören aber zweifelsohne die Verbotene Stadt und der Tiananmen-Platz. Die Altstadt Pekings, die ursprünglich von einer großen Mauer umgeben war, wurde als Abbild des Kosmos gebaut und setze sich aus drei rechteckigen Bezirken zusammen, der Kaiserstadt, der Inneren Stadt und der Äußeren Stadt. In der Verbotenen Stadt, die ihren Namen erhielt, weil sie für das einfache Volk nicht zugänglich war, befindet sich der von einer Mauer umgebene ehemalige Kaiserpalast, den 24 chinesische Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien mit ihren Familien bewohnten. 

Heute befindet sich das Palastmuseum in der Verbotenen Stadt. Im nördlichen Teil der Altstadt schloss die Innere Stadt an die Äußere Stadt an, war allerdings von einer 15 Meter hohen, etwa 25 Kilometer langen Mauer mit neun Toren umgeben. Die Innere Stadt beherbergte neben der Verbotenen Stadt die Kaiserstadt mit Regierungsgebäuden, Palästen, Tempeln sowie Garten- und Parkanlagen, in der Äußeren Stadt befanden sich die Wohnviertel des einfachen Volkes sowie Viertel mit Märkten und Tempeln. Erst 1949, nachdem die Kommunisten die Macht in China übernommen hatten, wurden die alten Stadtmauern niedergerissen.  

Einige Tore sind jedoch nach wie vor erhalten geblieben und anstelle der alten Stadtmauern befinden sich heute Hauptverkehrsstraßen. Direkt südlich der Verbotenen Stadt liegt der Tiananmen-Platz, der Platz des himmlischen Friedens und das heutige Zentrum der Stadt. Mit einer Fläche von 40 Hektar ist er der größte öffentliche Platz der Welt, auf dem sich bis zu eine Million Menschen versammeln können. Große Feierlichkeiten und Kundgebungen finden jährlich hier statt.

 

•        Erwähnenswert ist zweifelsohne auch die kulinarische Seite Pekings.

An keinem anderen Ort des chinesischen Festlandes ist die Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten größer und neben allen chinesischen und asiatischen Küchen sind auch die meisten Weltküchen vertreten. Zu den wichtigsten Gerichten der Küche Pekings gehören die Pekingente und der mongolische Feuertopf, die abseits der klassischen Touristenpfade zu durchaus günstigen Preisen probiert werden können und sollten.

Die Pekingente besteht aus kleinen Fleischstücken, die in eine Soße aus schwarzen Bohnen getunkt und anschließend zusammen mit gehackten Frühlingszwiebeln eingerollt in einer Teigtasche serviert werden. Der mongolische Feuertopf besteht aus einer kochenden, sehr scharfen Brühe, in die in Streifen geschnittenes Hammelfleisch, Garnelen, Kohl und anderes Gemüse sowie Nudeln eingetaucht werden.

 

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