Wellness und Gesundheitsanwendungen aus Asien

Einige der beliebtesten Wellness- und Gesundheitsanwendungen aus Asien in der Übersicht 

Asien ist nicht nur für seine vielseitigen Traditionen, Kulturen und Bräuche oder seine beeindruckenden Landschaften, Länder und Städte bekannt, sondern auch für seine vielfältigen, teils seit Jahrtausenden überlieferten Gesundheitslehren.

Vor allem in unserer hektischen Zeit, in der Stress den Alltag bestimmt und immer weniger Zeit bleibt, um ausruhen, durchzuatmen und zu entspannen, kann eine kurze Auszeit wahre Wunder bewirken. Insofern ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Wellness-Branche boomt und zahlreiche Thermen, Hotels und Wohlfühlcenter eine breite Palette an unterschiedlichsten Verwöhnpaketen anbieten.

Dabei findet häufig auch eine Rückbesinnung auf bewährte Anwendungen und Techniken statt und recht häufig stammen diese eben aus Asien. Teilweise mögen die Wellness- und Heilpraktiken zwar etwas merkwürdig anmuten und nicht immer gibt es wissenschaftliche Belege für ihre Heilwirkung, aber dass sie sich positiv auf Körper, Geist und Seele auswirken, werden die meisten bestätigen können, die sie einmal ausprobiert haben.

Eine andere Schwierigkeit ergibt sich jedoch manchmal dadurch, dass die Anwendungen zwar interessant klingen, aber nicht jeder weiß, was sich hinter dem Namen eigentlich konkret verbirgt.

 

 

Hier daher einige der beliebtesten Wellness-
und Gesundheitsanwendungen aus Asien in der Übersicht:

 

Ayurveda lässt sich mit dem Wissen vom Leben übersetzen und dahinter verbirgt sich eine Heilkunst aus Indien, die auf eine rund 5000 Jahre alte Tradition zurückblickt. Ayurveda kombiniert Erfahrungswerte mit philosophischen Ansätzen, um auf diese Weise dem ganzheitlichen Anspruch gerecht zu werden.

Gearbeitet wird ausschließlich mit natürlichen Heilmitteln und durch diverse Anwendungen wie Reinigungstechniken, Bäder, Massagen, Ölgüsse, Yoga, Atem- und Entspannungsübungen sowie eine ayurvedische Ernährung sollen der Körper von Giften und Schlacken befreit und Körper, Geist und Seele in ein harmonisches Gleichgewicht gebracht werden.

Vor allem diejenigen, die Stress ausgesetzt sind, unter Schlafstörungen leiden, mit Magen-Darm- oder Kreislaufproblemen zu kämpfen haben oder Körper, Geist und Seele vorbeugend etwas Gutes tun möchten, können von Ayurveda sehr profitieren.  

 

Chi-Yang kombiniert eine spezielle Form der Akupressur mit einer Schönheitsanwendung. Im Zuge der Druckmassage mit chinesischen Wurzeln wird der gesamte Körper entlang der Meridiane durchgeknetet und gestreckt.

Durch die Behandlung können Verspannungen und Blockaden gelöst werden, gleichzeitig wirkt die Massage entspannend und erholsam. Für die Schönheitspflege sind Öle und Cremes zuständig, die bei der Massage zur Anwendung kommen. 

 

Qi Gong, das auch Chigong genannt wird, bezeichnet eine Atem-, Konzentrations- und Meditationstherapie aus der traditionellen chinesischen Medizin. Bei der Therapie geht es darum, innere Ausgeglichenheit, Ruhe und geistige Aufmerksamkeit mit langsamen Bewegungen und einer bewussten Atmung zu kombinieren, um so ein mentales Gleichgewicht herzustellen und den ungehinderten Fluss der Lebensenergie zu ermöglichen.

Qi Gong-Übungen kommen in erster Linie im Zusammenhang mit präventiven Maßnahmen zur Anwendung, können sich aber auch bei Bluthochdruck, Herz-Kreislaufproblemen, Schlafstörungen und Stress positiv auswirken.  

 

Reiki hat seine Wurzeln in Japan und bei dieser Behandlung geht es darum, die Lebensenergie zu aktivieren und zu stärken.

Dazu werden die Hände auf bestimmte Körperstellen aufgelegt, um auf diese Weise für Tiefenentspannung zu sorgen, ein Gefühl von Wohlbefinden zu vermitteln und Erkrankungen vorzubeugen. Anders als bei den meisten anderen Massagen und Anwendungen ist der Behandelte bei Reiki übrigens bekleidet.   

 

Shiatsu ist eine Druckmassage, die zwar aus Japan stammt, ihre Wurzeln aber in der traditionellen chinesischen Medizin hat. Der Masseur bearbeitet mit seinen Händen, seinen Ellebogen oder seinen Füßen rund 100 Druckpunkte durch Drücken, Reiben und Klopfen, um so Verspannungen und Energieblockaden zu lösen.

Im Unterschied zur Akupressur konzentriert sich Shiatsu aber nicht auf einzelne Druckpunkte, sondern mit den sogenannten Energieleitbahnen auf Regionen. Die Massage soll solchen Krankheiten entgegenwirken, die durch Blockaden des Energieflusses verursacht werden, und gleichzeitig entspannen, erholen und regenerieren. Allerdings kann Shiatsu mitunter recht schmerzhaft sein.    

 

Tai Chi meint eine chinesische Bewegungstherapie mit meditativem Charakter, die dem Schattenboxen ähnelt. Durch die langsamen, wie in Zeitlupe ausgeführten Bewegungen sollen Körper und Geist in ein harmonisches Gleichgewicht gebracht, das vegetative Nervensystem reguliert, der Energiefluss stimuliert und Blockaden gelöst werden.

Die Absicht dahinter besteht einerseits darin, eine innere Ausgeglichenheit und geistige Ruhe zu erreichen. Andererseits trainieren die Bewegungen die Muskeln, die Gelenke und die Wirbelsäule auf sanfte, schonende Weise. 

 

Die Thaimassage ist eine traditionelle Massage, die Akupressur-, Klopf-, Dehn- und Strecktechniken, Behandlungen der Reflexzonen und Elemente aus dem Yoga miteinander kombiniert. Bearbeitet werden dabei in erster Linie die Meridiane, die sich wie ein Wegenetz über den gesamten Körper verteilen und diesen zu einer Einheit verbinden.

Sie bilden die Transportwege für die Lebensenergie und regulieren die Funktionen der Organe. Die Thaimassage versucht nun, einen ungehinderten Fluss der Lebensenergie zu erreichen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen und Krankheiten vorzubeugen. 

 

Tunia bezeichnet eine Massageform aus der traditionellen chinesischen Medizin, bei der die Körpermeridiane unterschiedlichen und verschieden starken Reizen ausgesetzt werden. Der Masseur knetet, reibt, drückt und schiebt, um den Stoffwechsel anzuregen und sowohl körperliche Verspannungen als auch seelische Blockaden zu lösen.

Unterstützt wird die Massage durch spezielle Atemtechniken. Ähnlich wie Shiatsu kann allerdings auch die Tuina-Massage verhältnismäßig schmerzhaft sein.

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