Übersicht: Die schönsten Inseln Thailands, 2. Teil

Übersicht: Die schönsten Inseln Thailands, 2. Teil

Egal, ob es ein Strandurlaub im chicen Luxusressort, ein Aktivurlaub inmitten der Natur, ein Erlebnisurlaub mit Wassersport am Tag und Party am Abend oder ein echter Entspannungsurlaub fernab der Touristenmassen im ursprünglichen Thailand sein soll: Mit über 500 Inseln, die zu Thailand gehören, sollte eigentlich jeder Urlauber etwas nach seinem Geschmack finden.

 

Und auch wenn oder gerade weil die Inseln so unterschiedlich sind, hat jedes Eiland seinen ganz eigenen Charme und Reiz.

Damit die Thailand-Reise zum unvergesslichen Traumurlaub werden kann, sollte sich der Reisende aber vorher überlegen, was ihm wichtig ist und wie er seinen Urlaub verbringen will. Denn nur so kann er die richtige Insel für sich auswählen. Um die Entscheidung etwas zu vereinfachen, stellen wir in einer zweiteiligen Übersicht einige der schönsten Inseln Thailands vor. Dabei ging es im ersten Teil um Inseln im thailändischen Golf.

Jetzt, im zweiten Teil, sind die Inseln in der Andamanensee an der Reihe:

 

Die Inseln in der Andamanensee

Die Inseln in der Andamanensee verteilen sich an der Westküste Thailands. Wie auf der anderen Seite, im Golf von Thailand, gibt es auch hier zahlreiche Inseln, die sich prima für Inseltouren und Tagesausflüge eignen. Hat der Reisende die Möglichkeit, sollte er sich aber genug Zeit nehmen. Denn es gibt viel zu entdecken.

 

Koh Phayam und Koh Phra Thong – die Ruhe- und die Naturinsel

Koh Phayam ist eine kleine, beschauliche Insel. Hier geht es ruhig und entspannt zu. Traumhafte Strände und weitläufige Kokosnuss- und Cashew-Plantagen prägen das Bild. Hängematten im Schatten der Palmen laden dazu ein, zu entspannen, ein Nickerchen zu machen oder mal wieder ein Buch zu lesen. Wenn der Reisende einen Ort sucht, an dem er die Seele baumeln lassen und richtig abschalten kann, ist er auf Koh Phayam genau richtig.  

Südlich von Koh Phayam liegt die Insel Koh Phra Thong. Große Hotelanlagen gibt es hier nicht und auch Touristen verirren sich eher selten hierher.

Dafür beeindruckt die Insel durch eine herrliche Natur. Mangrovenwälder soweit das Auge reicht, prächtige Orchideen und dazwischen immer wieder Äffchen und Schildkröten lassen die Insel zu einem echten Naturparadies werden. Interessiert sich der Reisende für die Natur, kann er eine Tour mit einem Guide unternehmen, der ihm nicht nur viel erzählen, sondern sicher auch die eine oder andere verborgene Schönheit zeigen kann. 

 

Das Surin Archipel – das Taucherparadies

Das Surin Archipel zählt zu den schönsten Tauchspots in Thailand. Von Phuket aus dauert die Fahrt mit dem Speedboot etwa anderthalb Stunden. Aus diesem Grund ist das Archipel ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge. Hotels gibt es nicht. Doch wenn der Reisende über Nacht bleiben möchte, kann er sich kostengünstig einen Bungalow oder ein Zelt mieten. Und ab etwa 22 Uhr kommt ein wenig Robinson-Crusoe-Feeling auf. Denn dann wird der Strom abgeschaltet und der Reisende kann ungestört die Inselatmosphäre und die herrliche Natur genießen.

 

Phuket – die ideale Anfängerinsel

Wenn es um die schönsten thailändischen Inseln geht, darf Phuket natürlich nicht fehlen. Phuket ist die größte Insel Thailands und ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Dadurch eignet sich Phuket sehr gut, wenn der Reisende zum ersten Mal Urlaub in Thailand macht. Denn die touristische Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut und so wird sich der Reisende sicher gut zurechtfinden und auch wohlfühlen.

Das touristische Zentrum der Insel ist die Region Patong. Hier gibt es neben tollen Stränden viele Restaurants, Cafés und Geschäfte. Mag es der Reisende lieber ruhiger, ist er im Südwesten der Insel besser aufgehoben. Für einen entspannten Urlaubstag am Traumstrand seien ihm der Kata Beach und der Karon Beach ans Herz gelegt.

Ansonsten sollte sich der Reisende einfach auf eigene Faust auf Erkundungstour machen. Denn auch wenn Phuket schon lange kein Geheimtipp mehr ist, wird der Reisende bestimmt das eine oder andere Fleckchen finden, an dem er seinen Urlaub ungestört genießen kann. 

 

Koh Hae – die Koralleninsel

Koh Hae liegt ungefähr acht Kilometer von der Südküste Phukets entfernt. Unzählige kleine Buchten mit bunten Korallenriffen laden zum Schnorcheln und Tauchen ein. Aus diesem Grund wird die Insel übrigens auch Coral Island genannt. Ein endlos langer, weißer Sandstrand rundet das perfekte Postkartenidyll ab. Verglichen mit Phuket, gibt es auf Koh Hae weit weniger Tourismus und die meisten Gäste kommen als Tagestouristen auf die Insel. Möchte der Reisende länger bleiben, kann er sich einen kleinen Bungalow mieten. Dann kann er ganz romantisch und ungestört einen herrlichen Sonnenuntergang oder -aufgang am Strand genießen.

 

Koh Phi Phi – die echte Trauminsel

Koh Phi Phi ist eine Inselgruppe. Die beiden Hauptinseln sind Koh Phi Phi Don und Koh Phi Phi Le. Koh Phi Phi Don ist die größere der beiden Hauptinseln und vor allem für ihren Aussichtpunkt berühmt. Der Aufstieg dorthin ist zwar ziemlich anstrengend und dauert um die 20 Minuten. Oben angekommen, wird der Reisende aber mit einem grandiosen Blick auf das Meer, den Strand und die Natur belohnt. Natürlich bietet sich der Ort auch für ein unvergessliches Picknick an. Daneben kommen auf Koh Phi Phi Don Taucher und Schnorchler voll auf ihre Kosten. Gerade einmal ein paar Meter vom Strand entfernt, warten im klaren Wasser bunte Korallenriffe und farbenfrohe Meeresbewohner darauf, entdeckt zu werden.

Koh Phi Phi Le dürfte Cineasten ein Begriff sein. Denn hier befindet sich die Maya Bay, in der der Hollywood-Streifen “The Beach” gedreht wurde. Nachdem die Bucht zum echten Touristenmagnet geworden war, musste die thailändische Regierung aber etwas unternehmen. Zum Schutz der Natur darf die berühmte Maya Bay deshalb inzwischen nur noch vom Boot aus bewundert werden.

Ansonsten bietet Koh Phi Phi alles, was das Urlauberherz begehrt: Hotels in allen Größen und Preisklassen, Restaurants, Geschäfte und ein pulsierendes Nachtleben.

 

Koh Lanta – die Gourmetinsel

Koh Lanta liegt am Übergang zwischen der Andamanensee und der Straße von Malakka. Dabei besteht die Insel aus zwei Inselhälften, nämlich Lanta Yai und Lanta Noi. Lanta Noi ist fast unbewohnt. Im Unterschied dazu ist Lanta Yai ausgebaut und auch touristisch gut erschlossen. Wenn der Reisende die thailändische Küche genießen möchte, ist er auf Koh Lanta genau richtig. In den vielen Strandlokalen kann sich der Reisende kulinarisch so richtig verwöhnen lassen.

Neben Gerichten mit frischem Obst und Gemüse sollte er sich unbedingt die fangfrischen Shrimps und Garnelen schmecken lassen. Und wenn der Reisende in der Abenddämmerung seine Köstlichkeiten genießt, kann er sehen, wie sich draußen auf dem Meer die Lichter der kleinen Fischerboote aneinanderreihen, um Nachschub für den nächsten Tag einzuholen.  

 

Koh Tarutao

Koh Tarutao ist eine kleine Insel, die zusammen mit 50 weiteren Inseln zum Tarutao National Marina Park gehört. Da die Inseln dicht mit Dschungel bewachsen sind, sind sie für den Massentourismus ungeeignet. Wenn sich der Reisende für die Natur interessiert und Thailand von seiner ursprünglichen Seite kennenlernen möchte, ist er hier aber an der richtigen Adresse.

Untergebracht in einem einfachen Bungalow mitten im Nationalpark, kann er mit etwas Glück Schildkröten, Delfine und andere Meeresbewohner beobachten. Früher war Koh Tarutao eine Gefängnisinsel. Heute erinnern noch zwei Gedenkstätten an diese Vergangenheit.

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Veröffentlicht von

Manfred Laue & Hong Cian Shok

Hier schreiben Manfred Laue, geboren 1964, reisender Geschäftsmann im asiatischen Raum, sowie Hong Cian Shok Baujahr 1988, Backpacker wohnhaft in Deutschland, der jedes Jahr sich mehrere Wochen in Asien aufhält. Wir möchten Wissenswertes über Reiseziele, Kulturen und Wirtschaft vermitteln.

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