Die 10 schönsten Städte in Japan, 1. Teil

Die 10 schönsten Städte in Japan, 1. Teil

Der offizielle Name des Inselstaates besteht aus zwei Schriftzeichen, die „Nihon“ gelesen werden und soviel bedeuten wie „der Ort, an dem die Sonne aufgeht“. Bis heute übt Japan eine einzigartige Faszination aus. Malerische Landschaften, eine reiche Kultur, eine spannende Geschichte, viel Kunst, grandioses Essen, aber auch innovative Technik und hochmoderne Großstädte sind Dinge, die einem zu Japan einfallen.

Die 10 schönsten Städte in Japan, 1. Teil

Kaum ein anderes Land versteht es auf so eindrucksvolle Art Tradition und Moderne, mystische Stille und quirligen Trubel miteinander zu verbinden. Wir gehen auf eine kleine Rundreise und stellen zehn der schönsten Städte in Japan vor. Doch weil Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, ordnen wir die Städte in alphabetischer Reihenfolge an:

  1. Fukuoka

Die Hafenstadt Fukuoka liegt im Norden der Hauptinsel Kyushu an der Bucht von Hakata. Mit rund 1,5 Millionen Einwohner ist sie die größte Stadt auf Kyushu und eine der größten Städte in ganz Japan.

Fukuoka zählt zu den ältesten Städten des Landes. Der Besucher kann hier eindrucksvolle Tempel und Schreine besichtigen oder durch den wunderschönen Ohori Park schlendern. Sehenswert sind auch die Schlossruinen, die von einem malerischen Garten umgeben sind und tolle Aussichten auf die Stadt eröffnen.

Einen Panoramablick auf das Meer und die Skyline bietet aber auch der Fukuoka Tower. Mit einer Höhe von über 230 Metern ist er der höchste Küstenturm in Japan. Und wenn der Besucher schon vor Ort ist, kann er gleich noch einen Abstecher an den Strand machen.

Der vielleicht geschichtsträchtigste Bezirk der Großstadt ist Hakata. Früher war Hakata eine eigenständige Stadt.

Weil sie an dem Kanal liegt, der Japan mit Korea verbindet, spielte Hakata bereits seit dem Mittelalter eine große Rolle für den Handel zwischen den beiden Ländern. Außerdem gab es in Hakata das erste Chinatown Japans. 1876 wurde die Handelsstadt dann zu einem Bezirk von Fukuoka.

  1. Hiroshima

Aus dem Geschichtsunterricht ist Hiroshima vermutlich jedem ein Begriff. Im August 1945 traf eine amerikanische Atombombe die Stadt. Zahllose Menschen starben bei dem Angriff oder später an Folgeschäden. Bis heute prägt das einschneidende Ereignis die Stadt.

An verschiedenen Denkmälern und in Museen erfährt der Besucher mehr über die geschichtlichen Hintergründe und die Folgen für Hiroshima und seine Bewohner.

Aber Hiroshima ist nicht nur für seine tragische Geschichte bekannt. Vielmehr gibt es hier auch überaus spannende Sehenswürdigkeiten. Allen voran steht das Tor des Itsukushima Schreins. Der Schrein steht auf einer kleinen Insel direkt vor der Küste der Stadt. Bei Flut scheint es, als würde das Tor auf dem Wasser schweben.

  1. Kobe

Beim Stichwort Kobe werden sicherlich alle Feinschmecker hellhörig. Immerhin ist das Fleisch des Kobe-Rinds weltberühmt und eine echte Delikatesse. Das köstliche Fleisch an dem Ort zu probieren, wo es herkommt, liegt da fast schon auf der Hand.

Doch natürlich hat Kobe noch mehr zu bieten als Steaks. So punktet die Stadt mit einer tollen Architektur, sehenswerten Schreinen und Tempeln, zahlreichen Museen, wunderbaren Parks und einer lebendigen Jazz-Szene. Ein weiteres Highlight sind die heißen Quellen und Thermalbäder.

Hat der Besucher die Stadt erkundet und den Hafen besichtigt, kann er eine Wanderung auf den Hausberg von Kobe oder den Berg Rokko machen. Beide Berge verbindet eine Seilbahn.

Hoch oben kann der Besucher eine tolle Aussicht auf die Stadt und auch auf die Bucht von Osaka mit der Akashi Kaikyo Brücke genießen. Osaka liegt nur wenige Kilometer von Kobe entfernt. Bei einer Reise lässt sich der Besuch beider Städte deshalb gut miteinander verknüpfen.

  1. Kyoto

Die nächste Stadt in unserer Liste ist Kyoto, das rund eine Autostunde von Kobe entfernt ist. Kyoto heißt übersetzt „Hauptstadt“ und tatsächlich war Kyoto bis 1869 auch Japans Hauptstadt. Außerdem war Kyoto die Residenz der japanischen Kaiser. Kein Wunder also, dass die einstige Kaiserstadt tiefe Einblicke in die Geschichte des Landes gewährt.

So kann der Besucher in Kyoto unzählige Schreine und Tempel entdecken. Außerdem gibt es eine riesige Vielfalt an Museen, die alle möglichen Themen aufgreifen, angefangen bei Geschichte, Kunst und Kultur über Wissenschaft und Technik bis hin zu Manga, den japanischen Comics. Wer sich für die Kultur der Geishas interessiert, kommt in den Vierteln Gion und Pontocho auf seine Kosten.

Kyoto ist aber auch für seine vielen Veranstaltungen und Feste bekannt. So findet beispielsweise alljährlich im Juli das Gion Matsuri statt, das ursprünglich die Götter gnädig stimmen und Naturkatastrophen abwenden sollte.

  1. Nagoya

Die Hafenstadt Nagoya verknüpft Geschichte mit Unterhaltung. An der Ise Bucht auf Honshu gelegen, ist Nagoya mit rund 2,3 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Japans und ein wichtiges Wirtschaftszentrum.

In der Stadtmitte erwartet den Besucher eine wundervolle Burg im traditionell japanischen Stil. Die Burg stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert, wurde später zum Teil rekonstruiert und beherbergt heute eine Ausstellung mit Stücken aus der Edo-Epoche. Sehenswert sind außerdem der Hafen, die berühmten Iso-Schreine und die historischen Dörfer von Shirakawa.

Steht dem Besucher der Sinn nach Vergnügung, ist er im Viertel Sakae richtig,. Hier kann er eine Runde auf dem Riesenrad drehen oder sich an Spielautomaten versuchen. Vom Fernsehturm aus wiederum kann er seinen Blick über die Stadt schweifen lassen.

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Hier schreiben Manfred Laue, geboren 1964, reisender Geschäftsmann im asiatischen Raum, sowie Hong Cian Shok Baujahr 1988, Backpacker wohnhaft in Deutschland, der jedes Jahr sich mehrere Wochen in Asien aufhält, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite. Wir möchten Wissenswertes über Reiseziele, Kulturen und Wirtschaft vermitteln.

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