5 Gründe für eine Reise nach Japan

5 Gründe für eine Reise nach Japan

Japan ist ein überaus eindrucksvolles Land, in dem Tradition und Moderne auf einmalige Art zusammenkommen. Verglichen mit anderen Zielen in Asien, muss der Reisende zwar tiefer in die Tasche greifen. Aber dafür wird er mit einzigartigen Eindrücken und unvergesslichen Erlebnissen belohnt.

5 Gründe für eine Reise nach Japan

Dabei gibt es viele gute Gründe für eine Reise nach Japan. Hier sind fünf davon!:

  1. Vielfältige Sehenswürdigkeiten für jeden Geschmack

Bei Sehenswürdigkeiten denken die meisten vermutlich zunächst an Tokio. Und das völlig zu Recht, denn Japans Hauptstadt kann mit seinen Attraktionen problemlos das Sightseeing-Programm eines ganzen Urlaubs füllen.

Die weltberühmte Shibuya Kreuzung im gleichnamigen, modernen und bunten Stadtviertel, der Tokyo Skytree als zweithöchstes Gebäude der Welt, das futuristische Digital Art Museum, der weltgrößte Fischmarkt Tsukiji oder der altehrwürdige und wunderschöne Sensō-ji Tempel sind nur ein paar Beispiele.

Sie zeigen aber gleichzeitig auch, wie bunt gemischt die Sehenswürdigkeiten sind. Es sollte also kein Problem sein, etwas nach seinem Geschmack zu finden.

Doch Sehenswürdigkeiten gibt es natürlich nicht nur in Tokio. Auch die Präfektur Nagano, die wie Tokio auf der Hauptinsel Honshū liegt, kann mit wunderschönen Zielen punkten.

Eindrucksvolle Tempel, mystische Schreine und alte Burgen laden auf eine Zeitreise ein und gewähren Einblicke in die reiche Kultur des Landes. Sehenswert ist zudem der Jigokudani Park.

Hier kann der Reisende herrliche Landschaften genießen und Schneeaffen bei ihren Bädern in den Onsen beobachten.

  1. Einzigartige Mischung aus Natur, Kultur, Tradition und Moderne

Es gibt nur wenige Länder, in denen das harmonische Gleichgewicht zwischen Tradition und Moderne so gut gelingt und so selbstverständlich scheint wie in Japan.

Auf der einen Seite trifft der Reisende auf modernste Wolkenkratzer, futuristische Museen und innovative Technik, auf der anderen Seite auf uralte Tempel, historische Kunst und traditionelle Teehäuser. Diese Mischung lässt Japan zu einem besonderen Land werden.

Eine unvergessliche Zeitreise kann der Reisende in den historischen Bergdörfern von Shirakawa-go machen. Sie gehören zur Präfektur Toyama und wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Ein besonders schönes und romantisches Bild ergibt sich im Winter, wenn sich eine Schneedecke über die kleinen Häuser mit ihren typisch spitzen Strohdächern legt.

Doch ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Denn die ruhige Landschaft mit ihren Wäldern und Flüssen bildet einen herrlichen Kontrast zum pulsierenden Leben in den Großstädten.

In der Nachbar-Präfektur Ishikawa befindet sich die Stadt Kanazawa. Sie hält einen der drei perfekten Gärten Japans aus dem 17. Jahrhundert, historische Stadtviertel und ein Museum mit wertvollen Kunstschätzen bereit.

Besonders spannend ist aber, dass der Reisende hier die Welt der Samurai kennenlernen kann. Im Stadtteil Nagamachi gibt es viele alte Villen der mächtigen und zugleich geheimnisvollen Krieger.

  1. Die zauberhafte Kirschblüte

Wenn im Frühling die Kirschbäume blühen und ganze Landstriche in Rosa und Weiß erstrahlen, ist das ein bezaubernder Anblick. Kein Wunder, dass viele davon träumen, die Kirschblüte in Japan einmal live vor Ort zu erleben.

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In Tokio beginnen die Kirschblüten, die auf Japanisch Sakura heißen, etwa Mitte März an, zu blühen. Schöne Ziele sind dann zum Beispiel der Ueno Park oder der Inokashira Park.

Rund einen Monat später erblühen die Kirschbäume dann auch in Nagano. Hier kann der Reisende die Blütenpracht beispielsweise im Takato Castle Park bewundern.

Generell sind der März und der April die beiden Monate, die die Hauptzeit der Kirschblüte ausmachen. Allerdings erblühen die Sakura zu verschiedenen Zeiten in Japan. Und dort, wo gerade Blütezeit ist, finden zahlreiche Feste und Feierlichkeiten statt.

  1. Die gesunde und köstliche Küche

Hierzulande gilt vor allem Sushi als Inbegriff der japanischen Küche. Und auch wenn sich der Reisende die Chance, das edle Sushi einmal in seinem Heimatland zu probieren, auf keinen Fall entgehen lassen sollte, hat Japan kulinarisch doch einiges mehr zu bieten.

Die Nudelsuppen namens Ramen in ihren unzähligen Varianten und in Tempura-Teig frittierte Meeresfrüchte oder Gemüse sind zum Beispiel unbedingt einen Versuch wert.

Sehr lecker ist auch Okonomi-yaki, eine Art Pfannkuchen, der auf dem Grill zubereitet und mit allerlei Zutaten belegt wird. Wer es deftig mag, ist mit dem Chanko Nabe gut bedient. Dieser Eintopf enthält Huhn, Meeresfrüchte, Tofu und Gemüse und ist ein fester Bestandteil auf dem Speiseplan von Sumo-Ringern.

Generell kennzeichnet sich die japanische Küche dadurch, dass sie fast ausschließlich frische und saisonale Produkte verarbeitet. Außerdem bestehen die Gerichte oft nur aus sehr wenigen Zutaten, die dafür aber eine perfekte Harmonie ergeben.

Ganz interessant zu wissen ist, dass sich die meisten Restaurants in Japan auf ein einziges Gericht spezialisieren. Die Menükarte ist dadurch sehr überschaubar, doch das jeweilige Gericht umso besser.

  1. Komfortables Reisen

Auch wenn Japan ein Inselstaat ist, gestalten sich Rundreisen wunderbar unkompliziert. Eine bequeme und zugleich kostengünstige Möglichkeit bietet der Japan Rail Pass.

Mit diesem Zugticket kann der Reisende die Hochgeschwindigkeitszüge nutzen und dabei soviel herumfahren, wie er möchte. Mehrere Städte zu besichtigen, ist dadurch problemlos möglich.

Als Pluspunkt kommt dazu, dass viele sehenswerte Orte wie Tokio, Nagano, Ishikawa und Toyama nicht weit entfernt voneinander auf der Hauptinsel liegen. Selbst wenn die Reise nicht allzu lange dauert, hat der Reisende so die Chance, viel vom Land zu sehen.

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Hier schreiben Manfred Laue, geboren 1964, reisender Geschäftsmann im asiatischen Raum, sowie Hong Cian Shok Baujahr 1988, Backpacker wohnhaft in Deutschland, der jedes Jahr sich mehrere Wochen in Asien aufhält, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite. Wir möchten Wissenswertes über Reiseziele, Kulturen und Wirtschaft vermitteln.

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