Stopover in Asien: 5 Städtetipps, Teil I

Stopover in Asien: 5 Städtetipps, Teil I

Bei Langstreckenflügen zu weit entfernten Zielen wie Australien oder Neuseeland machen viele Fluggesellschaften einen Zwischenstopp in einem asiatischen Land. So ein Stopover in Asien eröffnet eine tolle Gelegenheit, um sich eine interessante Stadt anzuschauen und eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

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Stopover in Asien 5 Städtetipps, Teil I

Es kann also durchaus eine Überlegung wert sein, gezielt etwas mehr Zeit für den Zwischenstopp einzuplanen. Denn so kann der Reisende nicht nur sein eigentliches Urlaubsland erleben, sondern zusätzlich dazu spannende Eindrücke von einem anderen Ort für sich mitnehmen.

Doch welche Ziele lohnen sich dabei besonders? Wir geben fünf Städtetipps für einen Stopover in Asien!:

  1. Hongkong: Alte Tempel und gigantische Wolkenkratzer

Bei einem Stopover in Hongkong erwartet den Reisenden ein eindrucksvoller Mix aus Tradition und Moderne. Der begrenzte Platz in der Stadt führt dazu, dass kleine, alte Häuser im typisch chinesischen Stil und geschichtsträchtige Tempel neben riesigen, hochmodernen Wolkenkratzern stehen.

Einen tollen Kontrast zum dicht bebauten Stadtzentrum bilden die Wälder und die Parkanlagen mit ihren exotischen Pflanzen. Nach einer Tour durch die Stadt oder einer Wanderung durch einen Wald kann sich der Reisende ein Sonnenbad an einem der schönen Strände gönnen.

Die Skyline kann der Reisende während einer Fahrt mit der Star Ferry nach Kowloon genießen. Schon tagsüber ist die Tour eindrucksvoll. Noch schöner wird es aber bei Dunkelheit, wenn die allabendliche Lasershow die Gebäude am Hafen spektakulär in Szene setzt.

Auch der über 550 Meter hohe Victoria Peak, den der Reisende bequem per Seilbahn erreicht, eröffnet eine herrliche Aussicht auf die Metropole.

Legt der Reisende seinen Stopover in Hongkong ein, sollte er sich den Tempel Wong Tai Sin nicht entgehen lassen. Der bunte Tempel steht auf einem Berg in Kowloon und gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Interessiert sich der Reisende für die Unterwasserwelt, kann er in Hongkong das größte Aquarium der Welt besichtigen und bei der Gelegenheit auch gleich etwas Achterbahn fahren. Ebenfalls sehenswert ist die Insel Lantau, auf der es das Po Lin Kloster mit einem 34 Meter hohen, sitzenden Buddha aus Bronze gibt.

Möchte der Reisende eine ausgiebige Einkaufstour machen, ist Hongkong ein ideales Ziel für den Stopover auf dem Heimflug. Im Stadtzentrum gibt es eine riesige Vielfalt aus kleinen Läden, chicen Designerboutiquen und großen Kaufhäusern. Vor allem die Nathan Road im Stadtviertel Tsim Sha Tsui bietet sich als Einkaufsmeile an.

Zieht der Reisende traditionelle Märkte vor, ist er in den Vierteln Yau Ma Tei und Mong Kok an der richtigen Adresse. Und nicht zuletzt kann sich auch das Hongkonger Nachtleben sehen lassen. Besonders das Viertel Lan Kwai Fong hält tolle Bars und Clubs bereit.

Singapur: 62 spannende Inseln

Ähnlich wie in Hongkong treffen auch in Singapur Tradition und Moderne aufeinander und verleihen der Stadt so ein besonderes Flair. Gleichzeitig ist Singapur ein Schmelztiegel der Kulturen.

Deshalb kann sich der Reisende zum Beispiel das arabische Viertel Kampong Glam mit seinen eindrucksvollen Moscheen oder das indische Viertel Little India anschauen. Dort ist der Sri Veeramakaliamman Tempel besonders sehenswert.

Er ist der hinduistischen Göttin Kali gewidmet und mit einer Vielzahl an mythologischen Figuren geschmückt. Auch das Kolonialviertel, das an Singapurs Zeiten als britische Kolonie erinnert, ist einen Besuch wert.

Singapur besteht aus der Hauptinsel und 61 weiteren Inseln. Dabei vergrößert sich der Inselstaat stetig, denn um Fläche zu gewinnen, wird regelmäßig Erde aufgeschüttet. Auf diese Weise wuchs auch die Insel Sentosa, die ein beliebtes Ziel für Ausflüge an den Wochenenden ist.

Auf der Insel gibt es neben herrlichen Stränden viele Attraktionen wie exotische Parks, eine Sommerrodelbahn und ein großes Aquarium. Die Aussichtsplattform vom Tiger Sky Tower eröffnet eine tolle Aussicht auf die Hauptinsel und bei gutem Wetter kann der Reisende sogar bis nach Indonesien und Malaysia schauen.

Für einen Einkaufsbummel ist die Orchard Road im Zentrum Singapurs optimal. Die beiden Stadtviertel Clarke Quay und Boat Quay wiederum sind die richtige Wahl, wenn der Reisende abends ausgehen möchte.

Beide Vergnügungsviertel liegen am Singapore River und warten mit jeder Menge Kneipen, Bars, Clubs und Restaurants auf. Auf den Speisekarten der Restaurants stehen lokale Spezialitäten wie zum Beispiel Laksa, das Nationalgericht von Singapur.

Dabei handelt es sich um eine Suppe auf Basis von Kokosmilch, die mit Nudeln, Gemüse, Hühnchen, Shrimps und verschiedenen anderen Zutaten angereichert ist. Zwischen den Vierteln fahren regelmäßig Boote, sodass der Reisende wechseln und ausgiebig feiern kann.

  1. Bangkok: Eindrucksvolle Altstadt

Thailands Hauptstadt hat eine lange Liste an Sehenswürdigkeiten zu bieten. In der Altstadt reihen sich etliche buddhistische Tempel aneinander, die außen genauso kunstvoll geschmückt sind wie innen.

Der wichtigste Gebäudekomplex in Bangkok ist eine Palastanlage, die den Königspalast, zahlreiche Tempel und verschiedene andere Gebäude umfasst. Der berühmteste Tempel dieser Anlage ist der Wat Phra Kaeo. Er hat auch den Beinamen Tempel des Smaragd-Buddhas, weil er eine Buddha-Statue aus Jade beherbergt.

Ebenfalls sehenswert ist der Wat Arun Tempel. Idyllisch direkt am Fluss gelegen, beeindruckt der Tempel durch die schöne Architektur und die mit Porzellankacheln verzierte Pagode, die im Sonnenlicht wunderschön glänzt. Zu sehen ist der Tempel übrigens auch auf der 10-Baht-Münze.

Ein weiteres Highlight, das sich der Reisende bei einem Stopover in Bangkok nicht entgehen lassen sollte, ist der Wimanmek-Palast. Er befindet sich direkt hinter dem Parlamentsgebäude und ist das weltgrößte Gebäude aus Teakholz.

Früher war der Palast die Residenz des Königs, heute dient er als Museum. Ausgestellt werden Möbel, Kunsthandwerk und verschiedene Gegenstände aus dem Besitz der Königsfamilie.

Die historische Altstadt kann der Reisende zu Fuß, mit einem Tuk-Tuk oder per Boot erkunden. Dabei sollte er auch einen Abstecher nach Chinatown machen. Hier gibt es zum Beispiel den Tempel Wat Traimit, in dem eine rund drei Meter hohe Buddha-Statue steht, die größtenteils aus massivem Gold gefertigt ist.

In den Straßen von Chinatown wiederum finden sich zahlreiche Garküchen mit chinesischer und thailändischer Küche. Und in der Khaosan Road kann der Reisende den Tag gemütlich in einer der vielen Kneipen oder Bars ausklingen lassen.

Mehr Ratgeber, Tipps und Anleitungen:

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Hier schreiben Manfred Laue, geboren 1964, reisender Geschäftsmann im asiatischen Raum, sowie Hong Cian Shok Baujahr 1988, Backpacker wohnhaft in Deutschland, der jedes Jahr sich mehrere Wochen in Asien aufhält, sowie Christian Gülcan Betreiber und Redakteur dieser Webseite. Wir möchten Wissenswertes über Reiseziele, Kulturen und Wirtschaft vermitteln.

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