Grundwissen zu Feng Shui

Grundwissen zu Feng Shui 

Feng Shui gehört zu den asiatischen Begriffen, die mittlerweile in nahezu jedem Einrichtungsratgeber präsent sind. Die Esoterikwelle in den letzten Jahren hat zudem dazu beigetragen, dass die unterschiedlichsten Dinge unter diesem Begriff vermarktet werden, angefangen bei Feng Shui-tauglichen Möbelstücken und Accessoires bis hin zu Feng Shui-Beratern, die versprechen, die Wohnräume zu optimieren.

Bei Feng Shui handelt es sich jedoch nicht um eine asiatische Einrichtungsmethode mit esoterischem Charakter, sondern vielmehr um die raumpsychologischen Zusammenhänge zwischen dem Wohnumfeld und seinen Bewohnern.

Die Einrichtung als solches spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.

 

Hier nun eine kleine Einführung und etwas Grundwissen zu Feng Shui:

 

Das Prinzip von Feng Shui

Feng Shui basiert auf der unbewussten Wechselwirkung zwischen dem Wohnumfeld und dem Bewohner. Ein Mensch nimmt sein vollständiges Umfeld zunächst unbewusst auf. Ein Teil der Informationen gelangt in das Bewusststein, der größere Teil verbleibt jedoch im Unterbewusstsein.

Die Umgebung beeinflusst einen Menschen also, ohne dass er es tatsächlich bemerkt. So gibt es beispielsweise Räume, in denen sich ein Mensch wohl fühlt und andere Räume, in denen er sich weniger gerne aufhält.

Woran das konkret liegt, kann er meist nicht erklären. An dieser Stelle setzt Feng Shui an und versucht, die unbewusst wirkenden Einflüsse so zu gestalten, dass sich der Mensch in seiner Umgebung wohlfühlt.

Die unterschiedlichen Methoden zielen dabei darauf ab, die Umgebung so zu optimieren, dass der Erfolg im Zusammenhang mit finanziellen, beruflichen, familiären oder gesundheitlichen Aspekten unterstützt wird.  

 

Die Entwicklung von Feng Shui

Seine Anfänge findet Feng Shui in der Suche der Menschen nach einem geeigneten Siedlungsplatz. Dabei spielten vor allem die landschaftlichen Strukturen eine Rolle, also beispielsweise ob es Flüsse und Seen gab oder ob das Gebiet in den Bergen oder in einem Tal lag.

Später flossen dann auch weitere Faktoren ein, beispielsweise die Himmelrichtungen oder die Einflüsse der Jahreszeiten. Alle diese Beobachtungen und Erfahrungen wurden gesammelt und ergaben allmählich ein System. Es dauerte dann nicht lange, bis die Herrscher die Vorzüge dieses Systems erkannten und das ursprüngliche Feng Shui für sich nutzen, indem sie die idealen Siedlungsplätze für sich in Anspruch nahmen und dem Volk weniger gute Orte zuwiesen.

In Asien wird Feng Shui heute in erster Linie bei Unternehmen angewandt und es wird versucht, eine Umgebung zu schaffen, die ein produktives Arbeiten ermöglicht und die Kunden zu Einkäufen animiert.

Der Einsatz von Feng Shui als Methode, um harmonische und angenehme Wohnräume für den privaten Bereich zu schaffen, spielt in erster Linie in der westlichen Welt eine Rolle. 

 

Die Methoden von Feng Shui

Bei der Erstellung eines raumpsychologischen Profils finden zahlreiche Faktoren Berücksichtigung. Hierzu gehören beispielsweise die Landschaftsstrukturen, die Strukturen des Gebäudes, die Himmelrichtungen, die Art der Raumnutzung, die Gestaltungselemente oder auch die Bewohner selbst.

Einen großen Einfluss haben dabei zwar die Lage und der Grundriss des Gebäudes, allerdings kann Feng Shui auch im Nachhinein noch als Hilfe zur Optimierung der Umgebung eingesetzt werden.

Dabei geht es allerdings nicht darum, bestimmte Möbelstücke auszuwählen oder die Wohnung in bestimmten Farben einzurichten, denn Feng Shui ist kein optisches Mittel, sondern in erster Linie eine Methode, die der Bewohner fühlt.

Dazu arbeitet Feng Shui mit unterschiedlichen Modellen, beispielsweise dem Qi als universelle Lebenskraft, dem Konzept von Yin und Yang oder den fünf Wandlungsphasen. Diese Modelle werden dann immer mit unterschiedlichen Berechnungen und Analysen kombiniert.

 

Hier eine Video-Dokumentation zum Thema Feng Shui:

 

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