Asiatische Büffel

Asiatische Büffel 

Asien hat weit mehr zu bieten als interessante Länder mit lächelnden und stets freundlichen Einwohnern, Industrie, Sehenswürdigkeiten und traumhafte Landschaften. Ein besonderes Highlight auf jeder Asienreise ist die faszinierende Tierwelt, die von uns bekannten bis zu exotischen Tieren alles zu bieten hat.

Tiere mit ganz besonderem Stellenwert sind dabei die Asiatischen Büffel. Diese Rindergattung findet sich heute noch in vier Arten im süd- und südostasiatischen Raum. Die mit Abstand am weitesten verbreitete und bekannteste Art ist der Wasserbüffel. Wilde Wasserbüffel sind nur noch selten zu finden, die meisten der Tiere werden als Nutztiere gehalten und zum Pflügen der Reisfelder oder als Lasttiere eingesetzt. Zudem dienen sie als Lieferanten von Milch, Fleisch und Leder, wobei sie, wenn überhaupt, dann an Maul- und Klauchenseuche, jedoch nicht an BSE erkranken.

Wilde Wasserbüffel sind grau, braun oder schwarz, domestiziert treten sie auch schwarz-weiß gescheckt und weiß auf. Charakteristisch sind ihre weit auseinander gespreizten Hufe, die ihnen sicheren Halt in ihrem sumpfigen Lebensraum geben. Wasserbüffel haben einen rindentypischen Rumpf, einen langen Schwanz mit Endquaste und einen meist recht langen, nach vorne hin schmalen Kopf mit relativ kleinen Ohren. Beide Geschlechter tragen entweder geradlinige oder halbkreisförmig nach innen gekrümmte Hörner.

Hier mal ein Video über asiatische Wasserbüffel:

Der Tamarau

Die zweite Büffelart ist der deutlich kleinere Tamarau, der nur auf der philippinischen Insel Mindoro vorkommt. Mittlerweile ist das als nationales Symbol geltende Tier, das die philippinische 1-Peso-Münze ziert, vom Aussterben bedroht. Daneben gibt es den Flachland-Anoa und den Berg-Anoa, die aufgrund ihrer engen Verwandtschaft hin und wieder zu einer Art zusammengefasst werden.

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Während der Berg-Anoa in ganz Indonesien beheimatet ist, lebt der Flachland-Anoa nur auf indonesischen Insel Sulawesi. Beide Arten gehören zu den kleineren Rinderarten und treten als dunkelbraune oder schwarze Tiere auf. Sie unterscheiden sich darin, dass Flachland-Anoas im Unterschied zu Berg-Anoas keine hellen Fellzeichnungen an der Kehle und an den Beinen aufweisen und ein dichteres Fell, einen kürzeren Schwanz und kürzere Hörner haben.

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