Infos und Tipps für einen Urlaub auf den Malediven

Infos und Tipps für einen Urlaub auf den Malediven 

Weiße Sandstrände, kristallklares, türkisfarbenes Wasser, Kokospalmen und herrliches Wetter – auf den Malediven wird das Postkarten- und Bilderbuchidyll Wirklichkeit. Kein Wunder also, dass viele von einem Urlaub auf den Malediven träumen.

Damit die Reise aber tatsächlich zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, oder einfach nur um ein bisschen in Fernweh zu schwelgen, hier die wichtigsten Infos und Tipps für einen Urlaub auf den Malediven in der Übersicht.

Grundlegendes zu den Malediven

Die Malediven setzen sich aus vielen kleinen Inselgruppen zusammen, insgesamt gehören knapp 1.200 Inseln dazu. Nur die wenigsten Eilande davon sind jedoch bewohnt. Geradezu paradiesisch im Indischen Ozean gelegen, herrscht auf den Malediven das ganze Jahr über herrlichstes Sommer-Sonnenschein-Wetter. Die Temperaturen bewegen sich um die 30 Grad und auch die Nächte sind wunderbar warm.

Das Wasser ist ebenfalls ganzjährig angenehm temperiert, was die Malediven zu einem Paradies für Taucher und Schnorchler macht. Das Kofferpacken für den Urlaub wird damit zum Kinderspiel.Bei einer Einreise aus Deutschland ist ein gültiger Reisepass Pflicht. Unmittelbar nach der Ankunft erhalten Gäste ein Besuchervisum, das 30 Tage lang gültig ist.

Bezahlt werden kann auf der Insel mit Bargeld und mit den gängigen Kreditkarten. Besondere Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Empfehlenswert ist es aber, den Impfschutz gegen Diphtherie, Hepatitis, Polio und Tetanus aufzufrischen. Um Durchfallerkrankungen vorzubeugen, sollten nur abgekochtes Wasser getrunken und gut erhitzte Speisen gegessen werden. Auf den Malediven sind zudem Stechmücken heimisch, die Tropenkrankheiten übertragen können. Hiergegen hilft ein Insektenschutzmittel oder leichte, längere Kleidung.   

 

Der Islam

Politisch und wirtschaftlich sind die Malediven engen mit Indien und Sri Lanka verbunden. Die wichtigste Einnahmequelle des Inselstaates ist der Tourismus, ein Großteil der Bewohner verdient damit seine Brötchen. Gleichzeitig wird auf den Malediven der islamische Glaube recht streng praktiziert. Daher ist es strengstens verboten, alkoholische Getränke mitzubringen.

Selbst in den Restaurants, Bars und Hotels wird kein Alkohol ausgeschenkt. Lediglich die Hotels auf Hotelinseln, auf denen ausschließlich Touristen wohnen, dürfen ihren Gästen alkoholische Getränke anbieten. Der Konsum von Drogen ist ebenfalls strengstens untersagt und wird mit drakonischen Strafen geahndet. Da neben dem Islam keine andere Religion auf den Inseln geduldet wird, sollten Reisende auf Zeichen anderer Religionen, wie etwa Kreuzzeichen, besser verzichten.

Außerdem gehören Zeitungen und Zeitschriften mit unsittlichen Abbildungen nicht ins Reisegepäck. Reisende, die Medikamente nehmen müssen, sollten sich vom Arzt eine Bescheinigung auf Englisch ausstellen lassen. Dadurch kommt bei den üblichen Kontrollen bei der Ein- und Ausreise erst gar nicht der Verdacht auf, dass illegal Medikamente geschmuggelt werden sollten.  

 

Die Landschaften und die Tierwelt

Die Landschaften auf den Malediven sehen so aus, wie sich die meisten ein traumhaftes Inselparadies eben vorstellen. Die Strände bestehen aus weißem, feinem Sand, das Meer glitzert in Farben von Türkis bis Dunkelblau und das Ganze wird von herrlichen Kokospalmen eingerahmt.

Daneben gibt es Plantagen mit exotischen Früchten wie Bananen und Papayas, für das richtige Flair sorgen zudem Pflanzen mit farbenfrohen, prächtigen Blüten. Was die Tierwelt angeht, so sind auf den Malediven über 100 verschiedene Vogelarten heimisch. Größtenteils handelt es sich dabei um Wasservögel. Neben unzähligen Schmetterlingen gehören außerdem Geckos, Echsen und harmlose Schlangen zu den Inselbewohnern. Besonders spannend und attraktiv sind jedoch die Unterwasserlandschaften.  

 

Malé, Kuramathi und Meeru

Die drei größten Touristeninseln der Malediven sind Malé, Kuramathi und Meeru. Die Insel Malé ist knapp sechs Quadratkilometer groß und bildet das wirtschaftliche Zentrum des Inselstaates. Hier befindet sich außerdem die gleichnamige Hauptstadt. Zu den Highlights gehört zweifelsohne die schon von Weitem zu sehende Freitagsmoschee, die sich mit ihrer goldenen Kuppel majestätisch über alle anderen Gebäude der Stadt erhebt.

Der Zutritt ist jedoch nur Männern in langer Kleidung erlaubt, Frauen dürfen die Moschee unter keinen Umständen betreten. Sehenswert ist aber auch der Hafen, in dem von kleinen Booten über edle Luxusyachten bis hin zu großen Kreuzfahrtschiffen alle möglichen Wasserfahrzeuge vor Anker liegen und so die Herzen aller Boots- und Schiffsfans höher schlagen lassen. Die kleinen Märkte in Malé laden zum Bummeln ein und hier lassen sich dann auch Urlaubsmitbringsel günstig erstehen.

Für eine kleine Stärkung zwischendurch oder ein köstliches Essen stehen zahlreiche Cafés und Restaurants bereit. Westlich von Malé im Rasdhoo-Atoll liegt Kuramathi. Kurmathi ist die größte Touristeninsel der Malediven und die Landschaft hier ist von dichten Wäldern geprägt. Darin eingebettet finden sich mehrere Hotelanlagen.

Abends sorgen Bars, Diskotheken und regelmäßig auch Konzerte von Live-Bands für Unterhaltung. Auf Meeru können Gäste einen wunderbaren Korallensand genießen und in herrlichen Strandbungalows, den sogenannten Jacuzzi-Wasservillen, wohnen.  

 

Beliebte Freizeitaktivitäten

Ob sich Gäste für eine der drei großen Inseln oder eine der kleinen Hotelinseln entscheiden und ob sie lieber in einer Bambushütte am Strand, einer großen Hotelanlage oder einem absoluten Top-Luxushotel wohnen, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen.

Unabhängig vom Standort gehören aber das Tauchen und das Schnorcheln zu den Highlights bei einem Malediven-Urlaub. Prächtige Korallenwände, die in den schönsten Farben leuchten, Kaiser- und Schmetterlingsfische, Seesterne, Mantas, Zackenbarsche, Haie, verschiedene Nacktschneckenarten und allerlei andere Meeresbewohner sorgen für eine märchenhafte Kulisse unter Wasser. Beeindruckende Höhlenlandschaften laden zu Erkundungstouren ein und auch Wracktaucher kommen voll auf ihre Kosten. Ebenfalls sehr beliebt ist das sogenannte Insel Hopping.

Hierbei „hüpfen“ die Gäste von Insel zu Insel und lernen so verschiedene Facetten des Inselparadieses kennen. Die Inseltouren sind per Boot möglich und mit ein bisschen Glück können die Gäste Delfine beobachten, während sie sich das Mittagessen schmecken lassen. Als Alternative dazu bietet sich ein Wasserflugzeug als Gefährt an, das aus der Vogelperspektive noch einmal ganz andere, unvergessliche Blicke auf das Inselparadies ermöglicht.

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