Feng Shui in den eigenen vier Wänden – Anleitung

Feng Shui in den eigenen vier Wänden – Anleitung so geht es 

Feng Shui ist ein Bestandteil der daoistischen Philosophie und das wesentliche Ziel dieser Lehre besteht darin, den Menschen und seine Umgebung mithilfe der Chi-Energie miteinander zu harmonisieren.

Nach Feng Shui, das übrigens Fong Shu-e ausgesprochen wird, kommt das Glück dann, wenn der Wind weht und das Wasser fließt. 

Dies wird durch eine besondere Gestaltung der Wohn-, Arbeits- und Lebensräume umgesetzt und wenn das Chi, also die Lebensenergie, ungestört fließen kann, ist die Grundlage für privaten und beruflichen Erfolg geschaffen. In Asien hat Feng Shui den Status einer umfangreichen Wissenschaft, die sehr ernst genommen wird.

So werden ganze Bürokomplexe und Wohngebäude gemäß den Richtlinien für einen ungestörten Fluss von Wind und Wasser gebaut und auch bei der Einrichtung wird darauf geachtet, dass sie den Energiefluss nicht stört. Aber auch bei der Wahl des Standortes spielt Feng Shui eine wichtige Rolle, denn landschaftliche Komponenten wie beispielsweise Flüsse und Berge sind entscheidende Elemente.

Hier eine Anleitung:  

 

Feng Shui in den eigenen vier Wänden – so geht's

Nun hat natürlich nicht jeder die Möglichkeit, ein neues Gebäude zu errichten oder seine Wohnung und sein Büro komplett umzubauen. Oft reicht es aber auch schon aus, nur kleine Veränderungen vorzunehmen, um die Basis dafür zu schaffen, dass das Glück seinen Weg zum Hausherren findet und ihm im Privaten und im Beruf Erfolg beschert.

Die folgende Übersicht benennt einige der wichtigsten Elemente für Feng Shui in den eigenen vier Wänden, die jeder schnell und einfach umsetzen kann: 

 

 

Einfach und schlicht

Moderne Deckenkonstruktionen mit Schrägen und Winkeln oder sichtbar angeordnete Rohre und Leitungen sind im Hinblick auf die Architektur und das Design sicherlich interessant und ansprechend. Im Zusammenhang mit Feng Shui sind solche Gestaltungen allerdings sehr unvorteilhaft, denn die Lehre setzt auf klare, einfache und gerade Linien.

Hilfreich ist daher, ausgefallene Konstruktionen, Rohre und Leitungen mit beispielsweise Holz zu verkleiden oder etwas Stoff abzuhängen. Ähnliches wie für die Decke gilt auch für den Boden, der ebenfalls eben sein sollte.

Sofern der Boden beschädigte Stellen aufweist, beispielsweise Löcher im Teppichboden, beschädigte Dielen oder gesprungene Fliesen, sollten diese möglichst zeitnah repariert werden.    

 

Türen, Toiletten und Pflanzen

Zwei Türen, die sich direkt gegenüberliegen, sind gemäß Feng Shui sinnbildlich mit zwei streitsüchtigen Mündern vergleichbar. Da sich diese ständig gegenüberstehen und permanent einen Streit anzetteln könnten, ist ein harmonischer Energiefluss nicht möglich.

Um die Situation abzumildern, können die Türen mit Vorhängen kaschiert werden, möglich ist aber auch, jeweils rechts und links neben den Türen Pflanzen aufzustellen. Ebenfalls eine recht problematische Tür ist die Toilettentür, denn die Toilette gilt generell als Sammelstelle von schlechter Energie.

Wohnräume oder das Büro sollten daher möglichst so eingerichtet sein, dass der Blick nicht in Richtung Toilettentür fällt. Auch hier können aber wieder Pflanzen neben der Tür für Abhilfe sorgen. Generell sind Pflanzen im Feng Shui übrigens sehr wichtige Elemente, denn sie reinigen das Chi, absorbieren schlechte Energie und unterstützen einen ungestörten Energiefluss.  

 

Leere Räume und Ordnung

Tisch und Stühle, die Couch, das Bett und der Schreibtisch sollten in einem Raum möglichst immer so positioniert sein, dass sich im Rücken keine Fenster oder Türen befinden und auch nicht allzu viel leerer Raum vorhanden ist. Im Unterschied dazu sollte vor dem Sitz- oder Liegebereich immer etwas Freiraum verbleiben.

Der Arbeitsplatz beispielsweise sollte also nicht so angeordnet sein, dass er nach vorne hin direkt an eine Wand oder einen anderen Arbeitsplatz anschließt. Dabei sollte der leere Raum vor dem Arbeitsplatz übrigens umso großzügiger gewählt werden, je höher die Position ist, die der Schreibtischinhaber im Unternehmen bekleidet.

Außerdem sollten hohe, schwere und dicke Elemente und Einrichtungsgegenstände immer links vom Sitz- oder Liegebereich angeordnet sein. Dicke Wände, massive Schränke oder hohe Regale sollten sich also zur Linken befinden, während kleinere und niedrigere Objekte zur Rechten ihren Platz finden, sofern dieser Raum nicht leer bleiben kann.

Wichtig im Feng Shui ist aber auch Ordnung. Je sauberer, ordentlicher, strukturierter und aufgeräumter Räume sind, desto einfacher und ungestörter kann die Energie fließen.   

 

Kristalle und Fische

Nach Feng Shui sind Kristalle eine natürliche Quelle für Energie. Dabei sorgt ein weißer Kristall, der zur Linken aufgestellt wird, für einen klaren Kopf und hilft, gute und sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Ein sanft eingefärbter Kristall zur Rechten wiederum wirkt sich positiv auf die Kommunikation aus. Hin und wieder sollten die Kristalle allerdings gereinigt werden.

Dies erfolgt mithilfe von Wasser oder indem die Kristalle für einige Zeit in die Sonne gestellt werden. Sinnvoll gemäß Feng Shui ist zudem ein Aquarium, denn belebtes Wasser symbolisiert unter anderem Geld, so dass sinnbildlich lebendiges, fließendes Wasser Geld ins Haus spült.

In Asien gibt es zu diesem Zweck mit den Roten Drachenfischen sogar eigene Fische für das Feng Shui, allerdings sind diese sehr, sehr teuer. Ein kleines, mit einfachen Goldfischen bestücktes Aquarium erfüllt letztlich aber die gleiche Funktion.

 

Mehr Tipps, Anleitungen und Ratgeber zu Asien: 

Thema: Feng Shui in den eigenen vier Wänden – Anleitung so geht es

Teilen:

Kommentar verfassen